Ohne Worte auch so einfach schön:
Freitag, 30. Oktober 2015
Kindermund
Hendrik (2,5 Jahre) hat gerade mega tolle Sprüche drauf:
Jakob und Hendrik knuddeln. Hendrik zu Jakob: Du bist meine Freundin!!
****
Ich: Hendrik zieh dir bitte Schuhe an!
Er: geht nicht. ich bin sooo swaaaach...
****
Hendrik: Ich bin eine Laus!
Ich: Du bist eine Laus!?!
Er: Ja eine Niko-Laus!!
Jakob ist aber auch nicht zu verachten:
Nach dem Kindergarten gerade zu Hause zur Tür rein:
"Mama hilf mir die Schuhe ausziehen.... Ich muss mal.... Jetzt musst du dich aber beeilen sonst gehts schief!!"
Im Auto:
Jakob: S hat eine Schwester die heißt H
Ich: Ja und eine Schwester die heißt C.
Er: Dann sind das ja drei Schwestern.
Ich: Ja so wie ihr drei Brüder seit.
Er: Mhmm
Ich: Und Papa hat einen Bruder und eine Schwester "N" und "U"
Er: Hat Papa die im Bauch (er meint Babys)
Ich: Nein Oma I hatte die alle im Bauch.
Er: Nein das geht nicht die Oma ist schon alt
Jakob und Hendrik knuddeln. Hendrik zu Jakob: Du bist meine Freundin!!
****
Ich: Hendrik zieh dir bitte Schuhe an!
Er: geht nicht. ich bin sooo swaaaach...
****
Hendrik: Ich bin eine Laus!
Ich: Du bist eine Laus!?!
Er: Ja eine Niko-Laus!!
Jakob ist aber auch nicht zu verachten:
Nach dem Kindergarten gerade zu Hause zur Tür rein:
"Mama hilf mir die Schuhe ausziehen.... Ich muss mal.... Jetzt musst du dich aber beeilen sonst gehts schief!!"
Im Auto:
Jakob: S hat eine Schwester die heißt H
Ich: Ja und eine Schwester die heißt C.
Er: Dann sind das ja drei Schwestern.
Ich: Ja so wie ihr drei Brüder seit.
Er: Mhmm
Ich: Und Papa hat einen Bruder und eine Schwester "N" und "U"
Er: Hat Papa die im Bauch (er meint Babys)
Ich: Nein Oma I hatte die alle im Bauch.
Er: Nein das geht nicht die Oma ist schon alt
Mittwoch, 28. Oktober 2015
Der Patientenkühlschrank
Also wenn der Herr es verlangt auch noch diese Geschichte am frühen Abend.
Wir dh, Christian, Tobi, Maike und ich waren im Krankenhaus um uns von dir zu verabschieden. Dabei ereignet sich so mehr oder weniger dieses Gespräch (*achtung das ist ein Gedächtnisprotokoll :P *)
Tobi: Und was passiert jetzt mit ihr?
Ich: Na die werden wohl im Keller ne Leichenhalle/raum haben um sie zu lagern bis der Bestatter sie abholt.
Christian: Ach quatsch. Da draußen im Flur steht doch "Patientenkühlschrank" Oben Joghurt und Patienten....
Ich glaube wir sind die ersten Angehörigen die kichernd diese Station verlassen haben.
Ja wir sind traurig das du gehen musstest, aber wir sind erleichtert das es so schnell ging und du nicht so lange leiden musstest.
Liebe Grüße
Jani
Wir dh, Christian, Tobi, Maike und ich waren im Krankenhaus um uns von dir zu verabschieden. Dabei ereignet sich so mehr oder weniger dieses Gespräch (*achtung das ist ein Gedächtnisprotokoll :P *)
Tobi: Und was passiert jetzt mit ihr?
Ich: Na die werden wohl im Keller ne Leichenhalle/raum haben um sie zu lagern bis der Bestatter sie abholt.
Christian: Ach quatsch. Da draußen im Flur steht doch "Patientenkühlschrank" Oben Joghurt und Patienten....
Ich glaube wir sind die ersten Angehörigen die kichernd diese Station verlassen haben.
Ja wir sind traurig das du gehen musstest, aber wir sind erleichtert das es so schnell ging und du nicht so lange leiden musstest.
Liebe Grüße
Jani
Montag, 26. Oktober 2015
Von Streupralinen und dem Alltagswahnsinn
Meine liebe,
wir hatten ein ganz tolles Wochenende. Wir haben den Garten aufgeräumt. Das Quadro abgebaut und Apfelkuchen gebacken. Auch in der Nestschaukel war es bequem.
Wir planen deine Beerdigung. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie beschissen das ist. Mit jedem Tag merken wir mehr wie sehr du fehlst.
Hier noch eine Anekdote:
Opa: Wir müssen jetzt noch Pralinen kaufen für Oma
Hendrik: Für welche?
Opa: Na für Oma Gundel
ich: Na Oma Karin hätte da wohl auch nix mehr von
Jakob: Genau Oma ist Tod.
Ich: Ja außer wir streuen ihr diese ins Grab....
*kicher*
Also die Kinder (und auch du) wären begeistert... wer braucht schon Rosen ;-)
Wir haben dich lieb.
Lieben Gruß
Jani und die Jungsbande
wir hatten ein ganz tolles Wochenende. Wir haben den Garten aufgeräumt. Das Quadro abgebaut und Apfelkuchen gebacken. Auch in der Nestschaukel war es bequem.
Wir planen deine Beerdigung. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie beschissen das ist. Mit jedem Tag merken wir mehr wie sehr du fehlst.
Hier noch eine Anekdote:
Opa: Wir müssen jetzt noch Pralinen kaufen für Oma
Hendrik: Für welche?
Opa: Na für Oma Gundel
ich: Na Oma Karin hätte da wohl auch nix mehr von
Jakob: Genau Oma ist Tod.
Ich: Ja außer wir streuen ihr diese ins Grab....
*kicher*
Also die Kinder (und auch du) wären begeistert... wer braucht schon Rosen ;-)
Wir haben dich lieb.
Lieben Gruß
Jani und die Jungsbande
Samstag, 17. Oktober 2015
Auf Wiedersehen
Liebe Mama! Liebe Oma!
Vor einer Woche ist es tatsächlich passiert. Du bist gestorben. Einfach so. Obwohl du fast 5 Jahre gegen den Krebs gekämpft hattest und man nun keine Idee mehr hatte ging niemand davon aus das es nun so schnell gehen würde. Du hattest keine Kraft mehr.Und auch dein Körper konnte nicht mehr. Nach nur zwei Tagen im Krankenhaus tatst du deinen letzten Atemzug. Ganz friedlich, still und leise bist du gegangen.
Wir haben viel miteinander erlebt. Du hast alle deiner 5 Enkel kennen gelernt. Du hast (bei 4 von ihnen) gesehen wie sie krabbeln und laufen lernen. Du hast gehört wie sie ihre ersten Wörter sprechen. Wie sie sich freuten wenn du zur Tür rein kamst. Du sahst sie toben, lachen, spielen und streiten. In unseren Herzen wirst du immer dabei bleiben. Die Kinder waren dir so wichtig das sah man sobald man deine Wohnung betrat.
Leider werden sich die meisten der Kinder nicht mehr erinnern wie es mit dir war. Sie werden Fotos sehen und unsere Geschichten hören aber du wirst wohl verblassen.
Seit vorgestern kann Georg robben - ein bisschen. Wie gern hätte ich dich angerufen und es dir erzählt. Und wie weh tut es das dies nicht mehr geht.
Wir vermissen dich!
Vor einer Woche ist es tatsächlich passiert. Du bist gestorben. Einfach so. Obwohl du fast 5 Jahre gegen den Krebs gekämpft hattest und man nun keine Idee mehr hatte ging niemand davon aus das es nun so schnell gehen würde. Du hattest keine Kraft mehr.Und auch dein Körper konnte nicht mehr. Nach nur zwei Tagen im Krankenhaus tatst du deinen letzten Atemzug. Ganz friedlich, still und leise bist du gegangen.
Wir haben viel miteinander erlebt. Du hast alle deiner 5 Enkel kennen gelernt. Du hast (bei 4 von ihnen) gesehen wie sie krabbeln und laufen lernen. Du hast gehört wie sie ihre ersten Wörter sprechen. Wie sie sich freuten wenn du zur Tür rein kamst. Du sahst sie toben, lachen, spielen und streiten. In unseren Herzen wirst du immer dabei bleiben. Die Kinder waren dir so wichtig das sah man sobald man deine Wohnung betrat.
Leider werden sich die meisten der Kinder nicht mehr erinnern wie es mit dir war. Sie werden Fotos sehen und unsere Geschichten hören aber du wirst wohl verblassen.
Seit vorgestern kann Georg robben - ein bisschen. Wie gern hätte ich dich angerufen und es dir erzählt. Und wie weh tut es das dies nicht mehr geht.
Wir vermissen dich!
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